Ein Plädoyer für die Wahrung der Tarifautonomie und für eine allgemeine Lohnuntergrenze
Die Wahrung der Tarifautonomie gehört zu den Kernthemen der Union. Die Tarifautonomie wäre mit Etablierung einer Lohnuntergrenze programmatisch nicht obsolet. Ihre programmatische Verankerung wäre mit den Positionen der Union nicht nur vereinbar, sondern würde sie gar flankieren, denn sie lässt sich normativ aus dem christlich-sozialen Menschenbild und ordnungspolitisch aus der Idee der Sozialen Marktwirtschaft ableiten.
Die Vermutung ist der Mut zu einem vorläufigen Urteil. Die Mutmaßung, die an einen Verdächtigen gestellt wird, geht über die bloße Verdächtigung hinaus, denn ihr fehlt nur noch eine richterliche Bestätigung. Die Mutmaßung ist der Richterspruch des common sense. Der mutmaßliche Dieb ist durch die Mutmaßung schon mehr als ein Verdächtiger. Er steht im Wartezimmer richterlichen Nachvollzugs einer schon allseits akzeptierten Vorverurteilung. Nicht die Unschuldsvermutung wird durch das Wörtchen "mutmaßlich" ausgedrückt, sondern nur der fehlende letzte Akt einer juristischen Verurteilung.
04.04.2011, 08:47 Uhr
Interview mit Matthias Zimmer, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität", in der Sozialen Ordnung.
Die Enquete hat eine Reihe von Aufträgen. Im Zentrum steht die Frage nach der Entwicklung eines neuen Wohlstandsindikators.
17.11.2010, 14:17 Uhr
Zweierlei Konservative
Zur Richtungsentscheidung zwischen technokratischer und klassischer Tradition
veröffentlicht in: Die Politische Meinung Nr. 492 · November 2010
20.09.2010, 14:29 Uhr
Misstrauisch aus Prinzip
Was heißt eigentlich „konservativ sein“? Die Ursprünge einer Geisteshaltung, die nur noch in Versatzstücken bekannt ist.
Von Matthias Zimmer
Erschienen in der Süddeutschen Zeitung, am 20.09.2010
29.07.2010, 11:13 Uhr
Die Rechnung kommt später
Mindestlöhne sind kein Abschied von der Marktwirtschaft, sondern eine Anerkennung der Tatsache, dass der Arbeitsmarkt kein Markt im üblichen Sinn ist.
06.04.2010, 11:26 Uhr
Lohn und Anerkennung
Matthias Zimmer legt dar, warum viel Geld für gute Arbeit nicht ausreicht
Der Frankfurter CDU-Politiker Dr. Matthias Zimmer MdB ist Landesvorstandsmitglied der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) und Vorsitzender des Vereins Zukunft unserer Arbeit. Für die Frankfurter Neue Presse erklärt er, was hinter der Floskel «Arbeit muss sich wieder lohnen» steckt.
16.04.2009, 13:52 Uhr
Wehrhafte Demokratie
Wehrhaft muss eine Demokratie sein -- auch im wirtschaftlichen Bereich. Zu diesem Thema habe ich in der Frankfurter Neuen Presse einen Kommentar geschrieben, der unter dem Titel "Schutz vor Heilsbotschaften" abgedruckt worden ist.