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| 28.04.2009, 16:02 Uhr | |
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| Sanierung der S-Bahnhöfe Mittel aus Konjunkturprogramm Schritt in die richtige Richtung Viele S-Bahnhöfe in Frankfurt sind marode, schlecht zugänglich, kaum wettergeschützt, mit einem Wort: Ein Ärgernis. Abhilfe verschafft ein durch die beiden Konjunkturprogamme finanziertes Sonderprogramm. Dies kann aber nur ein erster Schritt sein. Als einen Schritt in die richtige Richtung hat der CDU-Bundestagskandidat Dr. Matthias Zimmer die angekündigte Sanierung der Bahnhöfe im Rahmen des Konjunkturprogramms I und II bezeichnet. In diesem Rahmen seien Investitionen unter anderem in die Stationen Galluswarte, West, Eschersheim, Sindlingen, Sossenheim und Zeilsheim geplant. Zimmer betonte, dass die S-Bahnhöfe eine Visitenkarte der Deutschen Bahn sein müssten. „Sicherlich sind die großen Städteverbindungen wichtig“, so Zimmer. „Aber ein Großteil der Bahnkunden pendelt zur Arbeit oder nutzt den Nahverkehr, um zu den großen Bahnhöfen zu gelangen. Die kleinen Bahnhöfe sind aber häufig keine Visitenkarte“, so Zimmer.
Zimmer bedauerte, dass nicht mehr Geld in die Verbesserung des Zugangs zu den Bahnhöfen und Bahnsteigen eingeplant worden sei. Ein barrierefreier Zugang zum Nahverkehr sollte heute eine Selbstverständlichkeit sein, ebenso ein angstfreier Zugang: Allzu häufig seien S-Bahnhöfe durch ungenügende Beleuchtung, mangelnde Notrufmöglichkeiten und fehlende Überwachung Angsträume. Auch hier müsse in den betroffenen Bahnhöfen deutlich nachgerüstet werden.
Zimmer wies darauf hin, dass die Bahnhöfe in Höchst, Griesheim und Rödelheim ebenfalls noch nicht den Anforderungen eines modernen Personennahverkehrs entsprechen. Er kündigte an, sich im Rahmen von Ortsbegehungen über den Sanierungsstau zu informieren und dies dann auch gegenüber dem neuen Bahnvorstand Rüdiger Grube zur Sprache zu bringen. „Der Nachfolger von Hartmut Mehdorn kann bei den Bahnkunden punkten, wenn er ihre Anliegen ernst nimmt und nicht nur den Fernverkehr fördert“, so Zimmer. Die Bahn müsse sich auch wieder als Dienstleister des Nahverkehrs verstehen. Das diene nicht nur der Akzeptanz der Bahn, sondern könne auch ein wichtiger Baustein für einen erfolgreichen Börsengang sein, wie er von der Deutschen Bahn nach wie vor geplant sei, so Zimmer abschließend. | Matthias Zimmer, 23.11.2009, 17:16 Uhr |
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