Berlin, 1. Juli 2014: Der 1. Juli ist ein guter und wichtiger Tag für die Menschen mit einer großen Lebensleistung. Gleichzeitig ist es ein wichtiges Datum für diejenigen Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Unfall nicht mehr so leistungsstark sein können und deshalb eine verbesserte soziale Absicherung benötigen. Denn heute tritt das Rentenpaket mit seinen drei wesentlichen Säulen „Mütterrente“, „Rente mit 63“ sowie Verbesserungen der Erwerbsminderungsrente und beim Rehabilitationnsbudget in Gesetzeskraft. Dazu erklärt der Vize der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Matthias Zimmer:

"Kennzeichen der Reformbestandstandteile ist, dass Lebensleistung gewürdigt und anerkannt wird. Eine Lebensleistung, die die betroffenen Frauen und Männer sich im buchstäblichen Sinne über viele Jahrzehnte hart erarbeitet haben.

Zudem wird mit der Mütterrente eine Gerechtigkeitslücke weiter geschlossen. Denn der Wert von Erziehungsleistung für unsere Gesellschaft, unseren Staat wie auch besonders für die einzelne Familie kann keine Frage von Stichtagen sein. Im Gegenteil: Die Erziehungsleistung gerade der älteren Generationen ist aufgrund der anderen, mitunter schwierigeren Umstände in früheren Jahrzehnten beileibe nicht minder zu bewerten.  Zudem hat die Bereitschaft zum damaligen „Ja zu Kindern“ und der damit verbundenen Erziehungsleistung erst die Voraussetzungen geschaffen, dass der Generationenvertrag weitergeschrieben werden kann.

Dieses beides anzuerkennen, ist auch ein wichtiger Beitrag unter dem Gesichtspunkt der Generationengerechtigkeit. Überdies ist die Mütterrente ein weiterer Baustein zur Vermeidung von Altersarmut. Deshalb ist für die Union die jetzige Mütterrente ein wichtiger Schritt, mit dem sie ihre besondere Verlässlichkeit und Verantwortung unter Beweis stellt.

Genau das gilt auch für die notwendigen Verbesserungen im Bereich der Erwerbsminderungsrente. Mehr soziale Absicherung trotz Handicap hilft den Betroffenen konkret und spürbar.

Überdies bringt das Rentenpaket auch Verbesserungen für die berufliche Wiedereingliederung von Menschen. Die flexible Anhebung des sog. Reha-Deckels stärkt die Möglichkeiten zur Ausgestaltung des Grundsatzes „Reha vor Rente“. Dies fördert die Chance auf ein längeres und gutes Arbeiten, was angesichts von demografischem Wandel und einsetzendem Fachkräftemangel unbestritten notwendig ist."

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