Berlin, 13. März 2013:Der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Zimmer unterstützt das in Frankfurt ansässige Unternehmen Sanofi-Aventis, gegen den am 21.2.2013 durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) getroffenen Beschluss „Bildung von Festbetragsgruppen für Insulin unter Einbeziehung von Lantus“. Der G-BA hat gleichzeitig alle vorgetragenen Argumente der produzierenden Firma, Sanofi-Aventis Deutschland nicht in seiner Beschlussfassung gewürdigt.

Das Unternehmen wird sich nun an den Bundesgesundheitsminister Bahr wenden und ihn bitten, den Beschluss zu beanstanden. Dieser benachteiligt nicht nur Sanofi-Aventis willkürlich, sondern beeinträchtigt auch die Versorgungsinteressen von mindestens 200.000 Patientinnen und Patienten, die an einem erhöhten Unterzuckerungsrisiko leiden und darauf angewiesen sind, dass ihnen die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) eine qualitativ hochwertige Versorgungsalternative zum Festbetrag zur Verfügung stellt.

Zimmer hat den Bundesgesundheitsminister in einem Brief gebeten, das Anliegen von Sanofi-Aventis Deutschland wohlwollend zu prüfen, da er die Argumentation von Sanofi-Aventis in einem ihm vorliegenden 14-seitigen Kurzgutachten nachvollziehen kann und diese teilt.

„Der Bundesgesundheitsminister ist jetzt aufgefordert, im Sinne der Patientinnen und Patienten und deren Versorgungsinteressen sowie des heimischen Unternehmens zu handeln. Darüber hinaus bietet Sanofi-Aventis allein mehr als 3.000 Arbeitsplätze in Deutschland an, die an das Diabetesportfolio gekoppelt sind. Diese gilt es langfristig zu sichern und nicht mit nicht nachvollziehbaren Entscheidungen zu gefährden“, so Zimmer abschließend.

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