Wenn die Beschäftigungssituation Älterer auf dem Arbeitsmarkt so gut wäre, wie er unterstellt, wäre sein Vorschlag überflüssig. Die älteren Arbeitnehmer wären in Arbeit und brauchten keine Leistungen nach ALG I. Da dies aber so nicht der Fall ist, gilt: Ältere Arbeitnehmer brauchen länger, um wieder in Arbeit zu kommen. Deswegen ist eine längere Bezugsdauer für ältere Arbeitnehmer gerechtfertigt

Berlin, 10. August 2011: Der stellvertretende Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hält den Vorschlag von FDP-Generalsekretär Lindner für logisch nicht durchdacht. „Wenn die Beschäftigungssituation Älterer auf dem Arbeitsmarkt so gut wäre, wie er unterstellt, wäre sein Vorschlag überflüssig. Die älteren Arbeitnehmer wären in Arbeit und brauchten keine Leistungen nach ALG I. Da dies aber so nicht der Fall ist, gilt: Ältere Arbeitnehmer brauchen länger, um wieder in Arbeit zu kommen. Deswegen ist eine längere Bezugsdauer für ältere Arbeitnehmer gerechtfertigt“, so der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete. Solange sich an dieser Situation nichts ändert, sehe Zimmer keinen Grund an den bestehenden Regelungen etwas zu verändern.

Die Situation für ältere Arbeitnehmer habe sich in den letzten Monaten im Zuge der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt verbessert, sei aber mitnichten zufriedenstellend. Zimmer bezeichnete Lindners Äußerungen als sozialpolitische Kakophonie: „Aus Lindners Forderung spricht weniger die arbeitsmarktpolitische Vernunft als eine mentale Aufrüstung zum Generationenkonflikt."

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