Die Ausweitung der Freien Förderung ist ein Garant dafür, dass Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf nicht lokalen Sparzwängen zum Opfer fallen, sondern mit den für sie reservierten Mitteln individueller gefördert werden können.

Frankfurt/Berlin, 15. September 2011: Der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Zimmer zeigt sich zufrieden, dass im Laufe des Verfahrens zu den Arbeitsmarktreform eine Ausweitung der Freien Förderung erreicht werden konnte. „Die Union hat sich für eine Ausweitung des Budgets für Leistungen der Freien Förderung eingesetzt. Damit stärken wir die Jobcenter vor Ort, die ihre Maßnahmen passgenauer an die Situation vor Ort und an die Bedürfnisse der Menschen anpassen können“, so Zimmer. Darüber hinaus habe sich die Union auch für eine Ausweitung der Förderung junger Menschen eingesetzt. Zimmer: „Wir können nun vor Ort noch flexibler auf die Problemlagen junger Menschen unter 25 Jahren eingehen. Mit der Arbeitsmarktreform wollten wir in erster Linie mehr Dezentralität und Entscheidungsspielraum der Jobvermittler erreichen. Da ist die Erhöhung der Mittel für die Freie Förderung nur die logische Konsequenz, um Jobvermittlern mehr Möglichkeiten an die Hand zu geben, weitere Wege in der Arbeitsmarkpolitik erproben zu können.“ Die Freie Förderung mache derzeit zehn Prozent des örtlichen Vermittlungsbudgets aus. Mit der Arbeitsmarktreform könnten die Mittel für die Freie Förderung und für die Förderung von Arbeitsverhältnissen auf bis zu 20 Prozent des lokalen Eingliederungstitels erhöht werden. „Dies ist ein Garant dafür, dass Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf nicht lokalen Sparzwängen zum Opfer fallen, sondern mit den für sie reservierten Mitteln individueller gefördert werden können“, sagte Zimmer abschließend.

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