Die Bundestagsabgeordneten Peter Wichtel und Dr. Matthias Zimmer informieren sich bei manroland in Offenbach/ Optimistischer Ausblick für die Firma
 
Der Offenbacher Bundestagsabgeordnete Peter Wichtel und sein Frankfurter Kollege, der CDA-Landesvorsitzende  Dr. Matthias Zimmer, sind zu einem Informationsgespräch bei dem Traditionsunternehmen manroland in Offenbach mit den neuen Firmenverantwortlichen zusammen getroffen. Manroland war nach der Finanzkrise 2008 in wirtschaftliche Schieflage gekommen und musste vor wenigen Monaten Insolvenz anmelden. Während die anderen Standorte, allen voran Nürnberg, schnell einen neuen Investor gefunden hatten, ist der Standort Offenbach erst kürzlich durch einen britischen Investor übernommen worden; zwischenzeitlich war gut die Hälfte der Belegschaft entlassen und in eine Transfergesellschaft überführt worden.

Wichtel und Zimmer zeigten sich zuversichtlich, dass der neue Investor den Standort Offenbach halten und wieder zu einem erfolgreichen Unternehmen weiter entwickeln könne. Wichtel begrüßte insbesondere, dass kein Lehrling durch die Insolvenz seinen Ausbildungsplatz verloren habe und das Unternehmen die Lehrlinge übernommen habe, die im Januar ihre Ausbildung beendet haben.

In Zukunft habe das Unternehmen, das nun als mittelständisches Unternehmen sich neu positionieren müsse, hervorragende Chancen auf dem Weltmarkt. Dafür spreche schon die hohe Präzision der Fertigung und die Fertigungstiefe, in der die Produkte aus einer Hand gefertigt würden.
Wichtig sei nun, auch den Beschäftigten eine sichere Perspektive zu geben. Zimmer begrüßte ausdrücklich die Absicht der neuen Firmenleitung, die bestehenden Tarifverträge weiter zu führen und Mitglied im Arbeitgeberverband zu werden. Dies sei ein gutes Zeichen für Kontinuität und die Bedeutung der Tarifpartnerschaft als einem Standortvorteil im internationalen Wettbewerb.

Wichtel und Zimmer betonten es sei nun auch wichtig, die Transfergesellschaft so finanziell auszustatten dass möglichst alle ehemaligen Mitarbeiter von manroland in Offenbach einen neuen Arbeitsplatz finden könnten. Hier seien neben den Alteigentümern mit einem größeren finanziellen Engagement auch die politisch Verantwortlichen im Land gefragt, betonten beide abschließend.
 

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