Berlin, 18. März 2016: Der Bundestag hat in seiner heutigen Sitzung das von der Koalition eingebrachte Gesetz zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus beraten. Der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Zimmer betonte, vor allem in den Ballungsgebieten wie Frankfurt/Main sei es aufgrund der gestiegenen Wohnungsnachfrage und steigenden Mieten für immer mehr Haushalte schwierig, eine bezahlbare Wohnung zu finden. „Wir beraten daher die Einführung einer zeitlich befristeten Sonderabschreibung in Höhe von insgesamt 35 Prozent für Neubauten mit Bauanträgen in den Jahren 2016 bis 2018. Dadurch soll der private Mietwohnungsneubau im unteren und mittleren Preissegment in Gebieten mit angespannter Wohnungslage gefördert werden“, erklärt Zimmer.

Bereits am Donnerstag hat der Bundestag einen Bericht zum >>Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen<< debattiert. „Für die Union ist klar, wir brauchen dringend mehr Wohnraum, den sich auch Familien und Normalverdiener leisten können“, so Zimmer.

Das im Koalitionsvertrag vorgesehene Bündnis, welches mit den Ländern, kommunalen Spitzenverbänden, der Wohnungs- und Bauwirtschaft und weiteren Akteuren geschlossen wurde, nimmt eine wichtige Rolle bei der Stärkung des Wohnungsbaus ein. „Die Empfehlungen sind Grundlage des von der Bundesregierung vorgelegten 10-Punkte-Plans, der zu mehr Wohnungsbau führen soll. Der Bund setzt mit einem Maßnahmenbündel aus Baulandbereitstellung, steuerlichen Anreizen, Novellierung von baurechtlichen Vorschriften zur Vereinfachung sowie finanziellen Mitteln zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus die Rahmenbedingungen für die Wohnungsbau-Offensive und unterstützt damit die Länder und Kommunen bei der Bewältigung und Umsetzung dieser Aufgabe“, erklärt Zimmer abschließend.

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