Junge Menschen, die sich in schwierigen familiären oder persönlichen Lebenslagen befinden, benötigen besondere Hilfen und Angebote. Jugendwohnheime können hier Unterstützung leisten, damit es auch ihnen gelingt, ohne Arbeit und ohne Wohnung eine Perspektive entwickeln zu können.

Berlin, 13. September 2011: Der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Zimmer zeigt sich erfreut, dass auf Druck von CDU und CSU mit der anstehenden Arbeitsmarktreform die Jugendhilfe gestärkt wird. Zimmer: „Mich freut, dass es gelungen ist, auf eine Wiederaufnahme der Förderung von Jugendwohnheimen hinzuwirken. Jugendwohnheime können vor allem für junge Menschen auf dem Land als wichtige Mobilitätshilfe dienen.“ Die Regelung zur Förderung von Jugendwohnheimen sei unter SPD-Arbeitsminister Scholz zum 31. Dezember 2008 aufgehoben worden. CDU und CSU wollen nun mit einem Änderungsantrag zur Arbeitsmarktreform dieses sinnvolle Arbeitsmarktinstrument revitalisieren. „Gerade für junge Menschen ist es wichtig, ihnen Mobilität zu erleichtern und sie pädagogisch zu betreuen, um ihnen den Weg ins Berufsleben zu vereinfachen“, bekräftigt Zimmer.

Jugendwohnheime richten sich an junge Menschen, die eine schulische oder berufliche Orientierung durchlaufen oder zur Aufnahme einer Ausbildung sozial-pädagogisch begleitetes Wohnen bedürfen. Sie leisten aber auch Jugendlichen aus ländlichen Gebieten Mobilitätshilfe. Zimmer: „Junge Menschen, die sich in schwierigen familiären oder persönlichen Lebenslagen befinden, benötigen besondere Hilfen und Angebote. Jugendwohnheime können hier Unterstützung leisten, damit es auch ihnen gelingt, ohne Arbeit und ohne Wohnung eine Perspektive entwickeln zu können.“

Die Erfahrungen der freien Träger zeigten, dass die Angebote von Jugendwohnheimen besonders geeignet seien, junge Menschen in ihrer Orientierungsphase zu unterstützen. „Mich freut, dass die Union mit der Arbeitsmarktreform dieses bewährte Instrument wiederbeleben wird, um jungen Menschen auf ihrem Weg in das Erwachsenenleben bessere Möglichkeiten der pädagogischen Betreuung zu ermöglichen“, so Zimmer abschließend.

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