**Die am Mittwoch veröffentlichten Arbeitsmarktdaten für den Monat November zeigen erneut die Robustheit des deutschen Arbeitsmarktes. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Matthias Zimmer: **
„Der deutsche Arbeitsmarkt überzeugt auch im November mit seiner Konstanz und Festigkeit auf einem erfreulich hohen Niveau. Der Monatsvergleich spiegelt dies sowohl bei der niedrigen Erwerbslosigkeit als auch bei der historisch hohen Zahl der Erwerbstätigen wider.  Diese Festigkeit unseres Arbeitsmarktes ist angesichts der Unruhe der Märkte rund um die Euro-Krise umso bemerkenswerter. Damit unterstreicht der Arbeitsmarkt nachhaltig die Ergebnisse und das Vertrauen in die richtige Politik der unionsgeführten Koalition.

Die jetzige weltweite Wirtschafts- und Konjunkturlage muss mit verstärkter Wachsamkeit für unseren Arbeitsmarkt beobachtet werden. In dieser Situation sind aus arbeitsmarktpolitscher Sicht weder übertriebene Schreckensszenarien steigender Erwerbslosigkeit noch blauäugige Euphorie über extreme Zuwachsraten an Beschäftigung angebracht. Vielmehr ist in der jetzigen Lage für den Arbeitsmarkt eine Politik der konzentrierten Beobachtung und Vorbeugung angesagt.

Einen wesentlichen Beitrag dazu hat die Koalition unter anderem mit der Verabschiedung des Haushalts für 2013 geleistet. Darin sind entsprechende Reserven für die Bundesagentur für Arbeit vorhanden, so dass eine vorzeitige Bereitstellung von zusätzlichen Mitteln für Kurzarbeit zum jetzigen Zeitpunkt ein unnötiges und falsches Signal senden würde. Darüber hinaus garantiert dieser Haushalt wichtige Chancen, die sich mit der konsequenten Umsetzung der passgenauen arbeitsmarktpolitischen Instrumente ergeben. Dazu zählt die Qualifizierung und Weiterbildung insbesondere für Langzeitarbeitslose, um ihnen den Weg zurück auf den ersten Arbeitsmarkt zu ebnen.

Von zentraler Bedeutung für den weiteren Erfolg des deutschen Arbeitsmarktes ist die kluge Euro-Politik von Kanzlerin Angela Merkel.  Ihr Kurs auch und gerade in der Frage der Euro-Stabilisierung sichert letztendlich unser „German Job-Wunder“, um das uns in dieser Krise die meisten Länder weltweit anerkennungsvoll beneiden.“

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