Nur die Einwanderer, deren Lebensleistungen und Abschlüsse auch in Deutschland anerkannt werden, fühlen sich hier gleichberechtigt und integriert.

Berlin, 30. Juni 2010. In Deutschland arbeiten 300.000 zugewanderte Fachkräfte unter ihrer beruflichen Qualifikation. Ein großer Teil von ihnen ist auf staatliche Hilfe angewiesen. Grund dafür ist die oft fehlende Anerkennung des ausländischen Berufsabschlusses in Deutschland. „Dringend benötigte zugewanderte Arbeitskräfte müssen sich immer noch durch einen unübersichtlichen Dschungel von Anerkennungsstellen und Verfahren kämpfen“, so Zimmer. „Zu viele Migranten können nicht in ihrem im Ausland erlernten Beruf arbeiten. Mit Hinblick auf den Fachkräftemangel bedeutet das eine arbeitsmarkt- und integrationspolitische Fußfessel. Hier muss der Gesetzgeber reagieren“, bekräftigte Zimmer.
 
Matthias Zimmer begrüßt daher das Vorhaben der Bundesregierung, noch in diesem Jahr ein entsprechendes Gesetz zu beschließen. Die CDU und CSU fordern dafür ein transparentes Anerkennungsverfahren für Zugewanderte mit ausländischen Qualifikationen. „Zielgerichtetes Handeln würde mehr als bisher zur Integration beitragen. Denn nur die Einwanderer, deren Lebensleistungen und Abschlüsse auch in Deutschland anerkannt werden, fühlen sich hier gleichberechtigt und integriert“, so Zimmer abschließend.

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