Für werdende Mütter besteht bereits ein umfassender Kündigungsschutz, der schon mit der Feststellung der Schwangerschaft seine Wirkung entfaltet. Ich meine, wir sollten auch für werdende Väter einen solchen umfänglichen Kündigungsschutz begründen.

Berlin/Frankfurt, 9. Juni 2011: Der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Zimmer sprach sich für eine Verbesserung des Kündigungsschutzes für werdende Väter aus. „Für werdende Mütter besteht bereits ein umfassender Kündigungsschutz, der schon mit der Feststellung der Schwangerschaft seine Wirkung entfaltet. Ich meine, wir sollten auch für werdende Väter einen solchen umfänglichen Kündigungsschutz begründen. Bei der Prüfung der Sozialverträglichkeit von Kündigungen dürfen auch sich anbahnende Versorgungsverpflichtungen nicht unberücksichtigt bleiben“, so der Vorsitzende der CDA-Hessen, Matthias Zimmer.

Zimmer fordert, das Kündigungsschutzgesetz müsse dahingehend geändert werden, dass auch zukünftige Verpflichtungen gegenüber einem ungeborenen Kind bei betriebsbedingten Kündigungen berücksichtigt werden müssen. „Unterhaltspflichten sind momentan nur beachtlich, wenn sie zum Zeitpunkt einer Kündigung bestehen. Die derzeitige Rechtslage benachteiligt damit werdende Väter. Aber nicht nur das. Sie benachteiligt nicht zuletzt die Kinder, deren Väter betriebsbedingt gekündigt wurden. Ich wünsche mir daher, dass die CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine entsprechende Änderung des Kündigungsschutzes vornimmt. Nicht zuletzt entspringt die Verantwortung gegenüber dem ungeborenen Kind unseren christlichen Wertevorstellungen“, so Zimmer abschließend.

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