Berlin, 29. September 2016: Am heutigen Donnerstag** hat der Bundestag den Gesetzentwurf zur Flexi-Rente in erster Lesung beraten. Der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Zimmer erklärte, **die Arbeitswelt und die Beschäftigungsformen seien im Wandel. An diese Entwicklungen müsse auch das Rentensystem schrittweise angepasst werden: „Die Flexi-Rente wird Teil einer zukunftsfesten Rente. Sie wird individuellen Lebensentwürfen gerechter und hält mit der veränderten Arbeitswelt Schritt“, so Zimmer.

Mit der Flexi-Rente habe der Gesetzgeber gleich mehrere wichtige Ziele im Auge: „Wir ermöglichen und belohnen längeres Arbeiten und der Übergang von Arbeit zum Ruhestand lässt sich fließender und individueller gestalten. Wer neben der Rente arbeitet, kann zukünftig auch seine späteren Rentenansprüche weiter aufbessern. Damit senken wir auch die Gefahr von Altersarmut“, sagte Zimmer.

Ziel sei es auch, Frühverrentungen zu vermeiden und die Anreize zum frühen "Job-Ausstieg" zu minimieren. „Hinzuverdienstgrenzen bei vorgezogenen Altersrenten bleiben deshalb bestehen, das Hinzuverdienstrecht wird aber wesentlich vereinfacht. Durch ein präventives Reha-Konzept wollen wir außerdem die Zahl derjenigen, die frühzeitig in Rente gehen müssen, dauerhaft verringern. Jedes Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung wird in Zukunft gezielt darüber informiert werden, welche Gestaltungsmöglichkeiten es für den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand gibt und wie sich das Vorziehen oder Hinausschieben des Rentenbeginns auf die finanziellen Leistungen auswirkt“, erklärte Zimmer abschließend.

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