Die Arbeitsmarktdaten für Oktober 2012 zeigen gegenüber dem Vormonat einen Rückgang der Arbeitslosenzahl um 35.000 auf nunmehr 2.753.000. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 6,5 Prozent.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben im Vorjahresvergleich weiter zugenommen. Nach neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen im September gegenüber dem Vorjahr um 322.000 auf 41,85 Millionen gestiegen. Laut Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit lag die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im August bei 29,13 Millionen und damit um 472.000 über dem Vorjahr.

Die etwas nachlassende Konjunktur ist auch am deutschen Arbeitsmarkt erkennbar. Diese Entwicklung fordert aktuell eine erhöhte Wachsamkeit. Dennoch darf der Arbeitsmarkt insgesamt nicht schlechter geredet werden, als er real ist. Indikator dafür ist eine anhaltend niedrige Arbeitslosenzahl bei rund 2,7 Millionen. Und ebenso bedeutend: Die Zahl der Beschäftigten stieg weiter auf Rekordniveau an, auch wenn die Dynamik in der Nachfrage etwas nachlässt.

Diese Indikatoren zeigen sehr deutlich, dass der Arbeitsmarkt in Deutschland dank der klugen Politik unter Führung der Union kein strukturelles Problem hat. Deutschland hat mit einer erfolgreichen und auf Perspektive angelegten Arbeitsmarktpolitik der Union seine Hausaufgaben gemacht. Dies wird umso deutlicher im internationalen Vergleich. Beispiele: Während um uns herum die Jugendarbeitslosigkeit bedrohliche Ausmaße annimmt und die Arbeitslosenzahlen ansteigen, bleiben bei uns in Deutschland inzwischen freie Ausbildungsplätze unbesetzt und werden in vielen Bereichen händeringend Fachkräfte gesucht.

Wichtig ist jetzt, die nachlassende Welt-Konjunktur gerade für Deutschland als führende Exportnation wieder zu stärken. Dies gelingt nur über eine konsequente Euro-Rettung, für die unsere Kanzlerin Angela Merkel steht.

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