Der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Zimmer fordert eine jährliche Steuer- und Sozialabgabenfreiheit in Höhe von 2.600 Euro für die Umwandlung von Lohnanteilen bzw. Sonderzahlungen in Unternehmensbeteiligungen analog zur freiwilligen Entgeltumwandlung für die Altersvorsorge.
 
Berlin, 01. Dezember 2009. Der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Zimmer fordert eine jährliche Steuer- und Sozialabgabenfreiheit in Höhe von 2.600 Euro für die Umwandlung von Lohnanteilen bzw. Sonderzahlungen in Unternehmensbeteiligungen analog zur freiwilligen Entgeltumwandlung für die Altersvorsorge.
„Eine Mitarbeiterbeteiligung darf nicht wegen steuerlicher Probleme scheitern“, bekräftigte der CDU-Sozialexperte Zimmer, nachdem die Pläne des Stuttgarter Autobauers Daimler misslangen, die Belegschaft am Unternehmen zu beteiligen. Die Mitarbeiter sollten ihre Lohnanteile in Aktien tauschen können und so am Unternehmen beteiligt werden, was aber aus steuerlichen Gründen gescheitert sei.

Der Frankfurter CDA-Vorsitzende Matthias Zimmer forderte: „Arbeitnehmer sollten künftig bis zu 2.600 Euro ihres Lohnes, analog zur freiwilligen Entgeltumwandlung für die Altersvorsorge, steuer- und sozialabgabenfrei in Unternehmensbeteiligungen umwandeln können. Ein derartiger Freibetrag hätte im Fall Daimler weitergeholfen.“ Weiter sagte Zimmer: „Zielführend ist ein Modell, das auch eine nachgelagerte Besteuerung gewährleistet. Dadurch werden Steuern erst dann fällig, wenn sich ein Arbeitnehmer seine Anteile in Geld auszahlen lässt.“ Mit dem jetzigen Steuerrecht sei dies nicht vereinbar.

Mithilfe seines Modells der Entgeltumwandlung könnten Unternehmen ihre Eigenkapitalausstattung verbessern und ihre notwendige Liquidität sichern. Dadurch profitierten Mitarbeiter von einer Gegenleistung für nicht erhaltene Sonderzahlungen bzw. Lohnanteile des Arbeitgebers. Kapitalanteile der Arbeitnehmer sollten durch Bürgschaftsprogramme im Rahmen der Konjunkturprogramme genauso gesichert sein, wie die Kredite der Unternehmen, betonte Zimmer.

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