Das berühmte Diktum des Staats- und Verfassungsrechtlers Ernst-Wolfgang Böckenförde lautet bekanntlich, dass der Staat nicht jene Ressourcen erzeugen kann, die die Grundlage seiner Existenz sind. Böckenförde meinte damit Gemeinschaftsgefühl, Pflichtbewusstsein, eine Ader für das Gemeinwohl, Solidarität. In der Tat: Diese Ressourcen beruhen auf individuellen Tugenden. Der Staat kann sie nicht erzeugen, aber dort, wo sie sich manifestieren, unterstützen. Und diese Tugenden manifestieren sich vor allem in freiwilligen Diensten und ehrenamtlicher Tätigkeit. Sie sind der Quellgrund zivilgesellschaftlicher Aktivität. Und eine starke Zivilgesellschaft ist Voraussetzung für eine stabile, robuste demokratische Ordnung.

Interesse geweckt? Laden Sie hier den Aufsatz als PDF-Datei:

PDF: Ehrenamt statt Egoismus

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag