Zusammenfassung:
John J. Mearsheimers neues Buch The Great Delusion. Liberal Dreams and International Realities unterzieht die US-amerikanische Außenpolitik seit dem Ende des Kalten Krieges einer gründlichen Kritik aus der Perspektive des Realismus. Dazu erläutert Mearsheimer die anthropologische Fundierung dieses Zugangs zur internationalen Politik. Diese Analyse zeigt jedoch, dass seine anthropologischen Grundlagen und die Thesen des Realismus nicht zusammenpassen. Hinzu kommt, dass der Wille zum Überleben als unausgesprochene Grundlage der Theorie Mearsheimers heute kooperative Lösungen verlangt.

Interesse geweckt? Dieser Aufsatz ist in der Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik (2020) erschienen:

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