Der Euro sichert viele Arbeitsplätze in Hessen. Auch die Sozialpartner sind sich einig und haben uns aufgefordert, in dieser Frage Farbe zu bekennen. Wenn wir den Euro in Gefahr bringen, würden wir nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch persönliche Schicksale und Lebensplanungen zur Disposition stellen.

Berlin/Frankfurt am Main, 29. September 2011: Matthias Zimmer, Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CDA Hessen, hat seine Zustimmung für den heute im Bundestag beschlossenen Rettungsschirm bekräftigt: „Die Entscheidung war und ist richtig. Sie nutzt den Arbeitnehmern in Hessen. Unser Wachstum, unser Wohlstand und die deutlich wachsenden Beschäftigtenzahlen haben wir Europa und auch einem starken Euro zu verdanken.“ Zimmer betont weiterhin, es ginge bei der Stärkung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion nicht nur um ein Gesetz, sondern um die Zukunft der europäischen Integration.

 

Nicht zuletzt profitiert das Land Hessen mit seiner exportorientierten Wirtschaft von einer gemeinsamen europäischen Währung. „Der Euro sichert viele Arbeitsplätze in Hessen. Auch die Sozialpartner sind sich einig und haben uns aufgefordert, in dieser Frage Farbe zu bekennen. Wenn wir den Euro in Gefahr bringen, würden wir nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch persönliche Schicksale und Lebensplanungen zur Disposition stellen“, bekräftigt Zimmer.

 

Mit dem Stabilitäts- und Wachstumspakt stelle die Koalition auch die Weichen für eine verbesserte Vorsorge gegen Staatsschuldenkrisen. Bisher könne ein Defizitverfahren nur eingeleitet werden, wenn die Neuverschuldung eines Landes zu hoch war. Künftig aber könne die Europäische Kommission bereits dann eingreifen, wenn die Gesamtschulden eines Landes zu hoch sind. „Das ist nur konsequent. Es zeigt auch, dass die Bundesrepublik mit ihrer im Grundgesetz verankerten Schuldenbremse bereits den richtigen Weg geht,“ so Zimmer.

 

Die heutige Entscheidung im Bundestag dürfte keinem Abgeordneten leicht gefallen sein. „Wir sind gerade in einer schwierigen Situation, in der wir in Deutschland bereits die Früchte der Reformen in den letzten Jahren ernten. Griechenland wird diese Reformen jetzt in erheblich kürzerer Zeit nachholen müssen. Das wird sicher schmerzlich und auf diesem schwierigen Weg sollten wir die Griechen begleiten. Es gibt für mich jedenfalls keinen Grund das europäische Projekt in Frage zu stellen“, sagte Zimmer abschließend.

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