Der Deutsche Bundestag präsentierte sich zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober in Frankfurt/Main. Neben Kommunikationsforen, Bühnenprogramm und Gewinnspielen, hatten die Besucher der Einheitsfeier auf dem Goetheplatz in Frankfurt auch die Gelegenheit, im „Forum Plenarsaal“ selbst einmal Bundestagsabgeordneter zu sein. Hierzu boten alle Fraktionen des Deutschen Bundestages Fraktionsveranstaltungen an und auch die CDU/CSU-Bundestagsfraktion war mit dabei.

Der Frankfurter Wahlkreisabgeordnete Matthias Zimmer vertrat bei der Veranstaltung die CDU-Landesgruppe Hessen und begeisterte das Plenum mit seinem Antrag „Frankfurt – Bundeshauptstadt jetzt“. Frankfurt sei bereits im 19. Jahrhundert Sitz des Bundestages des Deutschen Bundes gewesen, das müsse wieder so sein, scherzte Zimmer vor rund 200 Teilnehmern. „Wir haben uns für die Veranstaltung ganz bewusst ein unterhaltendes Thema mit regionalem Bezug gewählt. Wir wollen die Besucher auf dem Volksfest nicht mit alltäglicher Paragraphentheorie langweilen, sondern zu einem erlebnisreichen Feiertag beitragen“, sagte Zimmer. Schließlich ist die Idee der CDU-Landesgruppe aufgegangen: Die Teilnehmer des Plenarsaal-Forums debattierten rege mit und füllten ihre Rollen als Abgeordnete lebendig aus.

Zimmer betonte am Rande der Veranstaltung: „Insgesamt können wir dankbar und zufrieden sein, dass die Deutsche Einheit vor einem Vierteljahrhundert vollzogen werden konnte“. Die Menschen in den neuen Bundesländern können auf 25 Jahre Frieden, Freiheit, Demokratie und Wohlstand zurückblicken. „Dank der Anstrengung der Menschen in Deutschland ist mit dem Aufbau Ost der Angleichungsprozess der Lebensverhältnisse weit vorangekommen. Abgeschlossen ist er noch nicht“, so Zimmer. Die neuen Bundesländer blieben auch nach dem 25. Tag der Deutschen Einheit weiterhin auf der Agenda der Politik.

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