Berlin/Frankfurt am Main, 28. November 2011: Bereits zum 1. Dezember können die Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität und das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) von weiteren Fördermaßnahmen der Bundesregierung profitieren. Im Rahmen der Fördermaßnahme „Ascot – Technologie-orientierte Kompetenzmessung in der beruflichen Bildung“ werden beide Forschungseinrichtungen knapp 400.000 Euro zusätzlich erhalten. Der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Zimmer erwartet hiervon mittelfristig einen Entwicklungsschub für die Gestaltung von kompetenzorientierten Ausbildungsprüfungen in Hessen: „Ziel ist die Entwicklung praxisnaher Aufgaben zur Erfassung von beruflichen Kompetenzen am Ende verschiedener Ausbildungen. Im allgemeinbildenden Bereich sind durch PISA bereits zahlreiche Verfahren und Messungen schulischer Leistungen entwickelt worden. Das Berufsbildungssystem verlangt aufgrund seiner Komplexität andere Anforderungen an ergebnisorientierte Messinstrumente.“ Vor diesem Hintergrund sei es die Aufgabe der neuen BMBF Forschungsinitiative Ascot berufliche Kompetenzen sichtbar zu machen und Leistungsniveaus zuverlässig feststellen zu können. „Als Frankfurter freut mich besonders, dass der Forschungsstandort Frankfurt entscheidend an der Entwicklung dieser Messinstrumente beteiligt sein wird“, so Zimmer abschließend.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag