Wiesbaden, 27. Mai 2013:Der Frankfurter Bundestagsabgeordnete und hessische CDA-Landesvorsitzende Dr. Matthias Zimmer wurde bei der Bundestagung der CDA Deutschlands in Münster am vergangenen Wochenende erneut zu einem der stellv. Bundesvorsitzenden gewählt. Er erhielt dabei von den Delegierten mit knapp 80% Ja- Stimmen das drittbeste Ergebnis.

Mit der ehemaligen Landesvorsitzenden der Jungen CDA Anita Euler und dem Landesvorsitzenden der DGB-AG der CDA Kai-Uwe Hemmerich wurden zwei weitere hessische Kandidaten in den neuen Bundesvorstands gewählt. Zimmer zeigte sich hochzufrieden, dass die CDA Hessen damit personell hervorragend vertreten sei.

Bei der zweitägigen Bundestagung verabschiedeten die 400 Delegierten  den Leitantrag „Teilhaben. Mitgestalten. Zusammenhalten“. Darin fordern die CDU-Sozialausschüsse die Einführung einer Lohnuntergrenze und den Erhalt des Ehegattensplittings. Außerdem plädiert die CDA für eine Reform der Erwerbsminderungsrente. Im Beschluss heißt es: „Wir fordern, in einem ersten Schritt die Zurechnungszeiten deutlich anzuheben und in einem zweiten Schritt die Abschläge in ihrer jetzigen Form abzuschaffen.“ Am Samstag hatte die CDU-Vorsitzende Angela Merkel unter großem Beifall weitere Schritte im Kampf gegen Lohndumping in Aussicht gestellt. Nach der Bundestagswahl wolle die CDU die Mindestlohn-Frage auf die Tagesordnung von Koalitionsverhandlungen setzen. Die Delegierten wählten Karl-Josef Laumann erneut zum CDA-Bundesvorsitzenden. Er erhielt 93 Prozent Zustimmung. Erster Stellvertreter bleibt Christian Bäumler aus Baden-Württemberg.

Zimmer betonte, dass die CDA auch weiterhin für eine Lohnuntergrenze kämpfen werde und sah sich in der Rede der CDU-Vorsitzenden darin bestätigt. „Nach der Bundestagswahl werden wir  das Problem Lohndumping entschlossen angehen“, so Zimmer abschießend. 

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