Zimmer betonte auf der Mitgliederversammlung, dass Arbeitnehmerfragen und Probleme der Gestaltung des sozialen Zusammenlebens immer stärker in den Mittelpunkt rückten. Diese Bereiche seien zentral für den Zusammenhalt einer Gesellschaft, und gerade die CDA könne hier produktive Antworten auf allen politischen Ebenen geben.

Frankfurt am Main, 01. Februar 2011. Auf der Mitgliederversammlung der CDA Frankfurt, den Sozialausschüssen der CDU, ist der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Zimmer als Vorsitzender der CDA bestätigt worden. Als Stellvertreter wurden Rainer Krug, Stephan Siegler und Ursula Poletti bestätigt. Neben Rainer Krug und Stephan Siegler sind mit Dr. Johannes Harsche, Anna Dourouka, Uwe Serke und Markus Wagner Beisitzer gewählt worden, die am 27. März auch auf aussichtsreichen Plätzen für die Stadtverordnetenversammlung kandidieren.

Zimmer betonte auf der Mitgliederversammlung, dass Arbeitnehmerfragen und Probleme der Gestaltung des sozialen Zusammenlebens immer stärker in den Mittelpunkt rückten. Diese Bereiche seien zentral für den Zusammenhalt einer Gesellschaft, und gerade die CDA könne hier produktive Antworten auf allen politischen Ebenen geben.

Auch die Gastrednerin der Mitgliederversammlung, das geschäftsführende Vorstandsmitglied der IG Metall, Regina Görner, hob in ihren Ausführungen die Notwendigkeit hervor, dass gesellschaftliche Gruppen nicht "abgehängt" werden. Sie sprach vor allem die prekären Beschäftigungsverhältnisse an, die überhand genommen haben. Am wirtschaftlichen Aufschwung müssten aber alle beteiligt werden; dazu gehöre aber auch, gerade jungen Menschen eine sichere Arbeits- und Lebensperspektive zu geben.

Zimmer sagte, dass gerade die CDA als Hüter der christlich-sozialen Idee gute und richtige Antworten zu geben in der Lage sei. Die Wirtschaftskrise habe die einseitig am Profit orientierte neoliberale Ideologie nachhaltig und zu Recht diskreditiert. Wirtschaft müsse sich am Menschen orientieren. Das sei der Kern eines wohl verstandenen ordnungspolitischen Denkens. Aber auch in der Kommune könne die CDA wichtige Antworten geben, etwa bei der Rolle der Familie in der Stadt, der Gestaltung öffentlicher Aufgaben oder der Organisation nachbarschaftlicher Strukturen. Die Grundprinzipien von Subsidiarität, Solidarität und Nachhaltigkeit werde in den Kommunen gelebt. Dies müsse in den kommenden Wochen in den Diskussionen gerade durch die CDA wieder stärker in den Mittelpunkt gerückt werden, so Zimmer abschließend.

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