Uns muss bewusst sein: Nur die Einwanderer, deren Lebensleistungen und Abschlüsse auch in Deutschland anerkannt werden, fühlen sich hier gleichberechtigt und integriert.

Berlin, 11. Oktober 2010. „Zu viele in Deutschland lebende Migranten können nicht in ihrem im Ausland erlernten Beruf arbeiten. Mit Hinblick auf den Fachkräftemangel bedeutet das eine arbeitsmarkt- und integrationspolitische Fußfessel. Hier muss der Gesetzgeber reagieren“, sagte der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Zimmer. In Deutschland arbeiteten 300.000 zugewanderte Fachkräfte unter ihrer beruflichen Qualifikation, von denen ein großer Teil auf staatliche Hilfe angewiesen sei. Grund dafür sei die oft fehlende Anerkennung ihres ausländischen Berufsabschlusses in Deutschland. „Dringend benötigte zugewanderte Arbeitskräfte müssen sich immer noch durch einen unübersichtlichen Dschungel von Anerkennungsstellen und Verfahren kämpfen. Als Gesetzgeber tragen wir eine hohe Verantwortung diesen Missstand zu beseitigen“, so Zimmer.

Zimmer fordert, noch in diesem Jahr ein entsprechendes Gesetz für ein transparentes Anerkennungsverfahren für Zugewanderte mit ausländischen Qualifikationen zu beschließen. „Uns muss bewusst sein: Nur die Einwanderer, deren Lebensleistungen und Abschlüsse auch in Deutschland anerkannt werden, fühlen sich hier gleichberechtigt und integriert“, so Zimmer abschließend.

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