Immer mehr Minijobber sind rentenversicherungspflichtig beschäftigt. Dies zeigen die Zahlen der Minijobzentrale in Essen. Dazu erklärt der Vize der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Matthias Zimmer:
 
„Die Prognosen und Erwartungen der Koalition zur Mini-Job-Reform haben sich vollends erfüllt. Immer mehr Minijobber nutzen ihren Verdienst auch zum Aufbau ihrer Altersvorsorge. Mehr soziale Sicherheit erreichen, mehr Verdienst ermöglichen, mehr Altersvorsorge schaffen - genau diese Zielsetzung hatte die christlich-liberale  Koalition bei der Reform der Minijobs verfolgt. Neben der Erhöhung der Verdienstgrenze hatte die Koalition die obligatorische Rentenversicherung für neue Minijobs eingeführt. Der enorme Anstieg der Beitragszahlen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung im 1. Quartal belegt sehr gut, dass die Reform der Koalition zielgerichtet und passgenau auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten war und ist.
 
Und auch eine zweite Prognose und Erwartung hat sich mit Blick auf diese Zahlen bestätigt: Die Zahl der Minijobber ist trotz der erhöhten Verdienstgrenze nicht gestiegen. Im Gegenteil: Die Zahl der Minijobber im gewerblichen Bereich ist sogar leicht zurückgegangen. Von angeblich noch mehr Verdrängungseffekten von Voll- oder Teilzeitstellen kann also keinerlei Rede sein.
 
Diese eindeutigen Werte strafen in der Realität auch die haltlosen Befürchtungen aus den Reihen der Opposition von damals. Auch hier überwiegen positive Effekte. Wie zum Beispiel, dass immer mehr haushaltnahe Dienstleistungen aus dem Bereich der Schattenwirtschaft herauskommen. Der Anstieg der Minijobber um 5,7 Prozent in Privathaushalten im 1. Quartal ist ein klarer Beleg dafür.“

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