Der Bundesvorsitzende der CDA hat Recht: die "Rente mit 67" muss stärker sozial flankiert werden!
 
 Berlin, 22. September 2009. Der Frankfurter CDU-Bundestagskandidat Matthias Zimmer hat den Vorstoß des CDA-Bundesvorsitzenden Laumann begrüßt, die "Rente mit 67" stärker sozial zu flankieren. Für diejenigen, die nicht bis zum 67. Lebensjahr voll arbeiten können, müssten neue Angebote geschaffen werden - aber nicht neue Vorruhestandsregelungen. Die würden vorzugsweise von Großunternehmen auf Kosten der Steuer- und Beitragszahler genutzt.

Daher bevorzuge Zimmer auf andere Modelle: "Wir sollten dafür sorgen, dass ein gleitender Übergang in den Ruhestand zum Beispiel durch die Nutzung von Teilrenten zum Alltag in unseren Betrieben wird", so Zimmer. Der Bundestagskandidat setzte sich überdies dafür ein, die „Rente mit 67“ nach Branchen zu differenzieren. Die bisherige Regelung bedeute insbesondere für Arbeitnehmer, die wegen harter körperlicher Arbeit früher ihren Job aufgeben müssten, eine Rentenkürzung. Zimmer kritisierte die unbarmherzige Rigidität der offiziellen sozialdemokratischen Rentenpolitik. Aus Angst, einen einmal erreichten Kompromiss zu gefährden, sei diese und ihr rentenpolitischer Sprecher Amann nicht bereit, berechtigte Nachbesserungen vorzunehmen.

Zimmer setzte sich überdies dafür ein, die frühere Rente nach Mindesteinkommen wieder einzuführen. "Mein Ziel ist es, dass Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, im Alter eine Rente oberhalb der Armutsgrenze haben", so Zimmer abschließend.

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