**Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Zimmer überreichte eine Liste mit mehr als 600 Unterschriften, die sich alle für den Erhalt des Heeresmusikkorps 2 der Bundeswehr in Kassel einsetzen, an den Bundesminister  der Verteidigung Karl Theodor zu Guttenberg. **

Berlin, 17. September 2010. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Zimmer überreichte eine Liste mit mehr als 600 Unterschriften, die sich alle für den Erhalt des Heeresmusikkorps 2 der Bundeswehr in Kassel einsetzen, an den Bundesminister  der Verteidigung Karl Theodor zu Guttenberg.  Zimmer, der den Wahlkreis Kassel für die Landesgruppe Hessen betreut, hatte die Unterschriftenliste bei einem Termin in Kassel erhalten.

 Zuvor hatte er sich bereits schriftlich bei Bundesminister zu Guttenberg für das Heeresmusikkorps eingesetzt. Das Heeresmusikkorps 2 in Kassel habe für die gesamte Region Kassel eine herausragende Bedeutung. Mit seinem Verbleib in Kassel würde eine traditionsreiche Geschichte eines der ehemals größten deutschen Bundeswehrstandorte aufrecht erhalten und die Verbindung der Region mit der Bundeswehr gefestigt. Darüber hinaus ist das Heeresmusikkorps 2 mit seinen zahlreichen Auftritten in der Region und der Unterstützung unzähliger karitativer Einrichtungen ein großer Sympathieträger der Bundeswehr in ganz Hessen.

 Die Unterschriftenaktion wurde initiiert durch die CDU und die FDP aus Baunatal, die eine enge Verbindung zu den Musikern des Korps pflegen. Viele der Unterzeichner kommen nicht nur aus breiten Teilen der Bevölkerung der gesamten Region sondern vor allem auch aus musikalischen Vereinen, die von den Berufsmusikern des
Musikkorps in deren Freizeit unterstützt werden. Die Unterschriftenaktion läuft auch weiterhin. Zur Zeit liegen weitere 300 Unterschriften vor, insgesamt wird mit weit über 1000 Unterschriften gerechnet.
 
Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürgern vor Ort für die Bundeswehr und versprach seinem Fraktionskollegen Matthias Zimmer, dies in die Entscheidung einfließen zu lassen. Allerdings werde erst Mitte nächsten Jahres über Truppenreduzierungen und die daraus betroffenen Einheiten entschieden.

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