Berlin, 14. April 2016: In seiner heutigen Sitzung hat der Bundestag in erster Lesung ein Gesetz zur Stärkung der beruflichen Weiterbildung in der Arbeitslosenversicherung beraten. Der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Zimmer erklärt, mit dem Gesetz sollen die Instrumente der beruflichen Weiterbildung gestärkt werden. „Ziel ist der verbesserte Zugang von gering qualifizierten Arbeitnehmern sowie von Langzeitarbeitslosen zu einer abschlussbezogenen Weiterbildung. Darüber hinaus wollen wir auch die Weiterbildungsförderung in kleinen und mittleren Unternehmen fortentwickeln, indem wir diese flexibilisieren“, so Zimmer.

Der strukturelle Wandel auf dem Arbeitsmarkt führe einerseits zu einer höheren Nachfrage an Fachkräften, bewirke andererseits jedoch auch, dass sich die Chancen für gering qualifizierte Arbeitnehmer am Arbeitsmarkt verschlechtern. „Schon seit einiger Zeit beobachten wir, dass trotz guter Arbeitsmarktentwicklung insbesondere gering qualifizierte Arbeitnehmer und Langzeitarbeitslose Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt haben. Diese Menschen wollen wir durch eine Fortentwicklung der Arbeitsförderung besser erreichen und auch für gering qualifizierte und ältere Arbeitnehmer, die aufgrund von Restrukturierungen von Arbeitslosigkeit bedroht sind, neue Fördermöglichkeiten in Transfergesellschaften schaffen. Für uns als Union sind verbesserte Zugänge zu beruflichen Weiterbildungsangeboten kein Selbstzweck: Wir wollen nachhaltig die Chancen zur Integration in den ersten Arbeitsmarkt für Geringqualifizierte und Langzeitarbeitslose verbessern“, erklärt Zimmer abschließend.

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