Die am heutigen Donnerstag veröffentlichten Arbeitsmarktdaten für den Monat Dezember zeigen trotz eines kleinen Anstiegs der Arbeitslosigkeit die besondere Stärke des deutschen Arbeitsmarktes. Dazu erklärt der Arbeitnehmergruppenvize der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Matthias Zimmer:
"Auch wenn am Ende des Jahres die Arbeitslosigkeit leicht angestiegen ist: Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich im vergangenen Jahr mehr als gut behauptet und in der weltweiten Krise erneut eine Ausnahmestellung eingenommen. 2012 war in Deutschland geprägt von positiven Rekordzahlen:

Im Jahr 2012 waren rund 41,5 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig. Dies ist ein Rekordwert: Seit der Wiedervereinigung stellt dies die höchste Zahl dar. Selbst im Vergleich zum Boom-Jahr 2011 stieg die Erwerbstätigenzahl noch einmal um ein Prozent. Besonders erfreulich ist, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten überproportional zugenommen hat. Auch die Zahl der Erwerbslosen ist so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr: Nach den Berechnungen der BA waren 2012 im Jahresdurchschnitt rund 2,896 Millionen Menschen ohne Arbeit. Dies resultiert aus einer Leistung der deutschen Wirtschaft, aus dem verantwortungsvollen Zusammenspiel von Arbeitnehmern und Arbeitgebern und nicht zuletzt aus der Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik von christlich-liberaler Koalition und Regierung.

Für das neue Jahr 2013 gilt es besonders wachsam und gewappnet zu bleiben, damit der deutsche Arbeitsmarkt nicht weiter in den Sog der internationalen Krise gerät. Politik, Unternehmen und Arbeitnehmer werden sich gemeinsam dieser Herausforderung stellen. Gerade die deutsche Politik mit Kanzlerin Merkel an der Spitze wird dazu maßgeblich beitragen mit der konsequenten Stabilisierung des Euros und der damit verbundenen Entspannung auf dem Weltmarktgeschehen.

Verbunden ist dies auch mit Zielsetzungen für den heimischen Arbeitsmarkt. Zum Beispiel ist dies das verstärkte Bemühen um die Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen auf den Arbeitsmarkt. Grundsicherung darf kein Dauerzustand sein. Förderung und Aktivierung muss daher noch stärker in den Vordergrund gestellt werden. Bildung und Qualifizierung sind dabei die Schlüsselkriterien für gute Erfolgsaussichten. Wichtig ist, die Qualifizierung nicht allein auf die reine Wissensvermittlung zu reduzieren. Gerade bei der Aktivierung von Langzeitarbeitslosen muss auch ganzheitlich qualifiziert werden, auch was die Stärkung der Persönlichkeit und ihrer Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben angeht.“

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