In Deutschland gibt es so viele Studienanfänger wie nie zuvor: Im Jahr 2009 haben insgesamt 423.600 junge Menschen ein Hochschulstudium aufgenommen.

Berlin. 26. November 2009. In Deutschland gibt es so viele Studienanfänger wie nie zuvor: Im Jahr 2009 haben insgesamt 423.600 junge Menschen ein Hochschulstudium aufgenommen. Das sind gut 26.800 oder sieben Prozent mehr als im letzten Jahr. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Studienanfängerquote, also der Anteil der Studierenden an einem Altersjahrgang, von 40,3 Prozent (2008) auf 43,3 Prozent gestiegen.
 
Der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Zimmer: "Das ist eine erfreuliche Entwicklung. Die Zahlen zeigen, dass junge Menschen in Deutschland ein Studium als attraktiv bewerten." Auf dem Bildungsgipfel 2008 hätten sich Bund und Länder zum Ziel gesetzt, die Studienanfängerquote auf mindestens 40 Prozent zu erhöhen. Diese Zielmarke sei deutlich überschritten worden. „Damit ist die Bundesrepublik im Blick auf den zukünftigen Fachkräftebedarf einen guten Schritt vorangekommen,“ so Zimmer.
 
Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass die Maßnahmen des Bundes erfolgreich sind. Auch die Erhöhung der Mittel für BAföG und Stipendien leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, dass mehr junge Menschen sich für ein Studium entscheiden. Der Zuwachs von über 62.000 Studienanfängern in den Jahren 2007 bis 2009 liegt über den Zielvorgaben der Vereinbarung zum Hochschulpakt 2020.
 
Im Bereich Bauingenieurwesen liegt die Steigerungsrate mit 15 Prozent sogar im zweistelligen Bereich. Auch andere MINT-Fächer wie Maschinenbau/Verfahrenstechnik (+6 Prozent), Informatik (+4 Prozent) und Elektrotechnik (+3 Prozent) zeigen deutliche Steigerungen.
 
Ebenso wie bereits im letzen Jahr ist die Zahl der Studienanfänger und -innen an Fachhochschulen mit rund neun Prozent überdurchschnittlich angestiegen. Der Hochschulpakt hat hier einen besonderen Schwerpunkt gesetzt.

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