"Der rasche Strukturwandel macht zwar flexiblere Arbeitsformen notwendig. Dennoch dürfen atypische Verträge nicht zur Regel werden, falls sie verbunden sind mit schlechter sozialer Absicherung oder gar gezielter Ausbeutung. Der Missbrauch von atypischer Beschäftigung verletzt unser Sozialmodell", kritisierte der CDU-Sozialpolitiker Zimmer.

Berlin, 08. Juli 2010. Im vergangenen Jahr waren fast 8 Millionen Menschen in Deutschland über sogenannte atypische Arbeitsverträge beschäftigt. Sie arbeiteten also weder Vollzeit noch unbefristet und oft nicht durchgängig für denselben Arbeitgeber. 10 Jahre zuvor waren es 5 Millionen. In anderen EU-Mitgliedstaaten gibt es ähnliche Entwicklungen. „Der Übergang zu dauerhaften, geschützten und höherwertigen Beschäftigungsverhältnissen muss geschaffen werden“, erklärte der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Zimmer.
 
"Der rasche Strukturwandel macht zwar flexiblere Arbeitsformen notwendig. Dennoch dürfen atypische Verträge nicht zur Regel werden, falls sie verbunden sind mit schlechter sozialer Absicherung oder gar gezielter Ausbeutung. Der Missbrauch von atypischer Beschäftigung verletzt unser Sozialmodell", kritisierte der CDU-Sozialpolitiker Zimmer.

"Teilhabe, faire Arbeitsbedingungen und die Sicherung von Grundrechten müssen denen gewährt werden, die überproportional von atypischer Arbeit betroffen sind: Frauen sowie ältere und jüngere Menschen. Dafür sind proaktive Maßnahmen auf nationaler und europäischer Ebene notwendig: massives Vorgehen gegen Schwarzarbeit; Abbau von prekären Arbeitsplätzen; Zugangssicherung zu Weiterbildung, Qualifizierung und lebenslangem Lernen", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion abschließend

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