„Wer als Schüler nicht lernt, dass sich Leistung lohnt, kann diese Erfahrung nicht mit ins Erwachsenenalter nehmen“, sagte der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Zimmer.

Berlin, 23. April 2010. Die unionsgeführte Bundesregierung hat rechtzeitig vor Sommerferienbeginn eine Regelung für Ferienjobs auf den Weg gebracht. Schüler, die in einer Bedarfsgemeinschaft leben, dürften in den Schulferien anrechnungsfrei bis zu 1.200 Euro verdienen. Dies gelte für Jobs von längstens vier Wochen je Kalenderjahr. „Wer als Schüler nicht lernt, dass sich Leistung lohnt, kann diese Erfahrung nicht mit ins Erwachsenenalter nehmen“, sagte der Frankfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Zimmer. Schüler hilfebedürftiger Eltern würden damit weitgehend mit anderen Schülern gleichgestellt, deren Eltern nicht hilfebedürftig seien. „Sie sollen sich mit ihrem Ferien-Job eigene Wünsche erfüllen können“, so Zimmer.

„Bislang stand die Einkommenssteuerberücksichtigung beim Arbeitslosengeld II und Sozialgeld der Möglichkeit für hilfebedürftige Schüler entgegen, durch Ferienjobs mit eigenem Einkommen individuelle Wünsche zu finanzieren“, so Zimmer. Wegen der Anrechnung des Einkommens auf das Arbeitslosengeld II hätten diese ihre Arbeit subjektiv nicht als lohnenswert empfunden. Die Motivation, Anschaffungen durch eigene Arbeitsleistung zu erwirtschaften, sei dabei verloren gegangen. „Von der Ferienarbeit profitierten Kinder und Jugendliche auch deshalb, weil sie an die Arbeitswelt herangeführt werden“, betonte Zimmer abschließend.

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